Arbatel

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Arbatel De Magia Veterum

Arbatel de Magia Veterum ist der Name eines Zauberbuches, das um die Jahre 1550 bis 1560 entstanden sein soll. Der Verfasser dieses Buches ist unbekannt. Ursprünglich soll dieses Buch aus neun Teilen bestanden haben, wovon jedoch nur der erste Teil vorhanden und bekannt ist. Im Jahr 1565 wurde es erstmals unter dem Titel „Arbatel de magia seu pneumatica veterum“ gedruckt und herausgegeben im sogenannten vierten Band der Schriften des Agrippa von Nettesheim. Einer Sammlung von Schriften, die nicht von Agrippa selbst stammen, sondern die vom damaligen Verleger entweder aus wirtschaftlichen Gründen mit Agrippas Namen in Druck gegeben wurden oder tatsächlich aus dem bibliothekarischen Nachlass Agrippas waren (dann muss das Buch vor dem Jahr 1535 entstanden sein).

Eine Ausgabe aus dem Jahr 1575 in Basel trug den Titel „Arbatel de magia veterum. Summum sapientiae studium“. Im Jahr 1655 wurde das Werk von Robert Turner ins Englische übersetzt.

Der Buchhändler und Verleger Andreas Luppius gab im Jahr 1686 einen weiteren Druck des Buches heraus. Luppius’ Ausgabe enthält eine Reihe von Neuerungen. Dieser erste bekannte Teil des Arbatel besteht aus 49 Aphorismen und ist bzw. soll eine Einleitung in die Magie sein. Des Weiteren geht es um die Beschwörung und den Glauben an die sogenannten sieben Planetengeister. Jedem dieser Geister ist ein Name und spezielle Eigenschaften zugeordnet, was noch aus dem damaligen mittelalterlichen Aberglauben zu verstehen ist.

Im Arbatel wird die Anthroposophie (Anthroposophiam, Menschliche Weisheit) erstmals genannt und ebenso wie die Theosophie (Theosophiam, Göttliche Weisheit) der „Wissenschaft des Guten“ zugerechnet und mit „Wissenschaft der Natur und der natürlichen Dinge“ bzw. „Klugheit bzw. Fürsichtigkeit in menschlichen Sachen“ übersetzt.

Literatur

Weblinks

Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Arbatel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation und der Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.