Alter Orient

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Karte des Alten Orients: die eigentlichen Kerngebiete sind dunkelgrün dargestellt.

Die altorientalischen Kulturen, zusammenfassend auch als Alter Orient bezeichnet, umfassen im Wesentlichen die zweite und dritte nachatlantische Kulturepoche, also die urpersische Kultur und insbesondere die ägyptisch-chaldäische Kultur mit ihren Nachwirkungen bis in die griechisch-lateinische Zeit.

Das Schwergewicht liegt dabei vor allem auf den vorderasiatischen Kulturen, mit Mesopotamien, Persien, Anatolien und der Levante als Kerngebieten. Besondere Bedeutung erlangten die Sumerer, Babylonier, Assyrer, Perser und Hethiter. Eine überragende geistesgeschlich-religiöse Nachwirkung ging auch vom Volk der Hebräer aus. Das alte Ägypten wird nur bedingt zum alten Orient gerechnet. Das im 7. Jahrhundert durch die Ausbreitung des Islam zugrundegegangene neupersische Sassaniden-Reich war die letzte altorientalische Hochkultur.

Siehe auch