Carl Gustav Carus

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Carl Gustav Carus 1844, Gemälde von Julius Hübner
Blick auf Dresden von der Brühlschen Terrasse; im Vordergrund Dante Alighieri, kenntlich an seiner typischen Kopfbedeckung.
Weidenröschen vor einem Felsblock (1858?)
Dresden, Frauenkirche (ca. 1824)
Italienische Fischer im Hafen von Neapel (1828/29)
Carl Gustav Carus, Gemälde von Johann Carl Rössler
Carl Gustav Carus, Selbstporträt (1822)
Ruine Eldena mit Hütte bei Greifswald im Mondschein (1820)

Carl Gustav Carus (* 3. Januar 1789 in Leipzig; † 28. Juli 1869 in Dresden) war ein deutscher Arzt, romantischer Landschaftsmaler, Zeichner, Psychologe, Naturphilosoph und einer der vielseitigsten Universalgelehrten seiner Zeit. Gemeinsam mit Novalis gehörte er der Strömung des magischen Idealismus an. In seiner Philosophie fasste er den Kosmos als von Leben durchsetztes Ganzes auf, seine Malerei verband das im Traum zugängliche Seelenleben mit der Landschaftskunst nach dem Ideal von Goethe.

Leben und Werk

Carl Gustav Carus wurde als Sohn des märkischen Schönfärbers und Färbereipächters Gottlob Ehrenfried Carus (1763–1842) und seiner Ehefrau Christiana Elisabeth geb. Jäger (1763–1846) im Haus „Zum Blauen Lamm“ im Leipziger Ranstädter Steinweg 14 geboren. Als Externer besuchte er von 1801 bis 1804 die Thomasschule. Von April 1804 bis 1806 studierte er an der Universität Leipzig die Fächer Physik, Botanik und Chemie, ab 1806 Medizin. 1811 promovierter er zum Doktor der Philosophie und zum Doktor der Medizin. Im selben Jahr heiratete er Caroline geb. Carus (1784–1859), die Tochter seines Großvaters Johann Gottlob Ehrenfried Carus.

Schon als Jugendlicher interessierte sich Carus für die Malerei. Seine Landschaften spiegeln das Lebensgefühl der Romantik. Carus' Freund Goethe schätzte ihn als Denker und schöpferischen Menschen. Zu seinen Freunden zählten u.a. auch Alexander von Humboldt und Ludwig Tieck. Der Maler Caspar David Friedrich beeinflusste ihn vor allen anderen. Mit ihm bereiste er 1819 die Insel Rügen, deren „Urnatur“ in tief beeindruckte.

1853 wurde Carus erster Leibarzt des sächsischen Königs Friedrich August II. Im gleichen Jahr prägte er den Begriff „Un-Bewusstsein“, der dann von Eduard von Hartmann ausfgegriffen wurde, und gilt als philosophischer Vorgänger der Tiefenpsychologie. In seinem medizinischen Wirken steht Carus zwar wie Rudolf Virchow für eine naturwissenschaftlich begründete Medizin. Im Gegensatz zu Virchow wollte er sich jedoch nicht nur auf die objektivierbaren Gesetzmäßigkeiten von Mechanik, Physik und Chemie stützen, sondern den in der Natur und im Menschen wirksamen Geist (Spiritus) als Anteil der Medizin sichern.[1] Er wird daher vielfach als ein romantischer[2] Vorläufer jener Medizin betrachtet, die heute als Ganzheitsmedizin bezeichnet wird.

In seiner Schrift Von der absichtlichen Erregung ungewöhnlicher Zustände der Nachtseite des Lebens überhaupt und von der mesmerischen Methode insbesondere untersuchte Carus den Mesmerismus bzw. tierischen Magnetismus als „Lebensmagnetismus“[3] und nahm an, dass Menschen mittels des „Lebensmagnetismus“ mit der ganzen Welt in Verbindung stehen. Intensiv beschäftigte er sich auch mit „magischen“ Phänomenen wie Pendel, Wünschelrute und Tischrücken, erforschte vorausschauende Träume, Schlafwachen und Hellsehen, zweites Gesicht und Verzückung. Auch schrieb er drei Texte über „Magische Wirkungen im Leben, in der Wissenschaft und in Poesie und Kunst“.

In seiner Schrift Über ungleiche Befähigung der verschiedenen Menschenstämme für höhere geistige Entwicklung von 1849 entwarf Carus ein rassentheoretisch geprägtes Menschenbild. Demnach gebe es eine geborene Elite unter den Völkern, die „Tagvölker“, zu denen die Europäer und Araber (z. B. Romanen, Germanen, Griechen, Perser, Kelten, Semiten; insges. 18) zählen; „Nachtvölker“, das sind Afrikaner; und „Völker der Morgen- und Abenddämmerung“, zu denen er die Ostasiaten und Indianer rechnet. Allein die Tagvölker seien „kulturtragend“; die Dämmerungs-Völker könnten zwar einen Schatten von Kultur hervorbringen, der aber meist von den Tagvölkern hervorgerufen worden sei; die Nachtvölker vegetieren dumpf dahin. Diese Ideen wurden von dem französischen Rassentheoretiker Arthur de Gobineau (1816-1882) in seinem vierbändigen Essay über die Ungleichheit der Menschenrassen, mit dem später die Nationalsozialisten ihre Rassenideologie untermauerten, direkt übernommen.

Nach Carl Gustav Carus u.a. wurden die anthroposophischen Medizin-Einrichtungen Carl Gustav Carus Akademie in Hamburg sowie das Carl Gustav Carus-Institut Niefern-Öschelbronn in Baden-Württemberg benannt.

Karmische Zusammenhänge

Nach einem Hinweis Rudolf Steiners soll Dante im karmischen Zusammenhang mit König Johann von Sachsen (1801-1873) stehen, der in Dresden, dem Elbflorenz, ab 1854 regierte und unter dem Pseudonym Philalethes Dantes «Göttliche Komödie» ins Deutsche übersetzte. Vermutet wird auch der karmische Bezug von dessen Leibarzt Carl Gustav Carus zu Brunetto Latini[4].

Werke

  • Versuch einer Darstellung des Nervensystems und insbesondre des Gehirns. Breitkopf und Härtel, Leipzig 1814 MDZ München
  • Lehrbuch der Zootomie. 2 Bände, Fleischer, Leipzig 1818
  • Von den Naturreichen, ihrem Leben und ihrer Verwandtschaft. Gaertner, Dresden 1818 MDZ München
  • Lehrbuch der Gynäkologie. 2 Bände, Fleischer, Leipzig 1820
  • Zur Lehre von Schwangerschaft und Geburt physiologische, pathologische und therapeutische Abhandlungen : mit besonderer Hinsicht auf vergleichende Beobachtungen an den Thieren. 2 Bände, Fleischer, Leipzig 1822/1824
  • Von den Anforderungen an eine künftige Bearbeitung der Naturwissenschaften. Eine Rede gelesen zu Leipzig am 19. Sept. 1822 in der ersten Zusammenkunft deutscher Naturforscher und Aerzte. Fleischer, Leipzig 1822 MDZ München
  • Von den äussern Lebensbedingungen der weiss- und Kaltblütigen Thiere. Leipzig 1824 MDZ München
  • Entdeckung eines einfachen vom Herzen aus beschleunigten Blutkreislaufes in den Larven netzflüglicher Insekten. Voß, Leipzig 1827 MDZ München
  • Grundzüge der vergleichenden Anatomie und Physiologie. 3 Bände, Hilscher, Dresden 1828
  • Analekten zur Naturwissenschaft und Heilkunde. Gesammelt auf einer Reise durch Italien im Jahre 1828. Hilscher, Dresden 1829 MDZ München, Internet Archive , Internet Archive
  • Vorlesungen über Psychologie. Fleischer, Leipzig 1831 MDZ München
  • Neun Briefe über Landschaftsmalerei, geschrieben in den Jahren 1815 - 1824. Zuvor ein Brief von Goethe als Einleitung. Fleischer, Leipzig 1831 MDZ München
  • Neue Untersuchungen über die Entwicklungsgeschichte unserer Flussmuschel. Leipzig 1832 Internet Archive , Internet Archive
  • Briefe über Göthe's Faust. Erstes Heft, Fleischer, Leipzig 1835 Internet Archive = Google
  • Reise durch Deutschland, Italien und die Schweitz im Jahre 1828. 2 Bände, Fleischer, Leipzig 1836
  • Paris und die Rheingegenden. Tagebuch einer Reise im Jahre 1835. 1. Teil. Leipzig 1836 Gallica
  • System der Physiologie 1838 - 1840
  • Grundzüge einer neuen und wissenschaftlich begründeten Cranioscopie (Schädellehre). Balz, Stuttgart 1841 MDZ München
  • Zwölf Briefe über das Erdleben. Balz, Stuttgart 1841 MDZ München
  • Entwickelung der Form eines Angesichts auf einem cyclopischen Auge. (Acta acad. Caes. Leop. Carol. nat. cur. Vol. 19. p. 2.) Walther, s. l. [1841] MDZ München
  • Einige Worte über das Verhältniß der Kunst krank zu sein zur Kunst gesund zu sein. Weichardt, Leipzig 1843 MDZ München
  • Göthe. Zu dessen näherem Verständniß. Weichardt, Leipzig 1843 MDZ München
  • Atlas de cranioscopie.
  • Vom gegenwärtigen Stande der wissenschaftlich begründeten Cranioscopie. Cramer, Nürnberg 1844 SLUB Dresden, MDZ München
  • England und Schottland im Jahre 1844. 2 Bände, Duncker, Berlin 1845
  • Psyche. Zur Entwicklungsgeschichte der Seele. Flammer und Hoffmann, Pforzheim 1846 Deutsches Textarchiv, MDZ München
  • Über Grund und Bedeutung der verschiedenen Formen der Hand in verschiedenen Personen. Becher, Stuttgart 1846 MDZ München
  • Resultate geologischer, anatomischer und zoologischer Untersuchungen über das unter dem Namen Hydrarchos von Dr. A. C. Koch zuerst nach Europa gebrachte und in Dresden ausgestellte große fossile Skelett. Arnold, Dresden und Leipzig 1847 GDZ Göttingen
  • System der Physiologie. 2 Bände, Brockhaus, Leipzig 1847/1849
  • Mnemosyne. Blätter aus Gedenk- und Tagebüchern. Vermischte Aufsätze, Erinnerungen an Florenz, Biographisches Fragment. Flammer und Hoffmann, Pforzheim 1848 SLUB Dresden
  • Denkschrift zum Hundertjährigen Geburtsfeste Goethe's. Ueber ungleiche Befähigung der verschiedenen Menschheitstämme für höhere geistige Entwickelung. Brockhaus, Leipzig 1849 MDZ München
  • Das Kopfskelet des Zeuglodon Hydrarchos. Aus: Nova Acta Academiae Caesareae Leopoldino Carolinae Germanicae Naturae Curiosorum ; 22,2,1, Breslau ca. 1850 MDZ München
  • Physis. Zur Geschichte des leiblichen Lebens. Scheitlin, Stuttgart 1851 MDZ München
  • Über Geistes-Epidemien der Menschheit. Goedsche, Leipzig und Meissen 1852 MDZ München
  • Symbolik der menschlichen Gestalt. Ein Handbuch zur Menschenkenntniß. Brockhaus, Leipzig 1853 MDZ München
  • Organon der Erkenntniß der Natur und des Geistes. Brockhaus, Leipzig 1856 MDZ München
  • Über Lebenskunst. Ein Betrag. Verlags-Comptoir, Wurzen 1856 MDZ München
  • Ueber Lebensmagnetismus und über die magischen Wirkungen überhaupt. Brockhaus, Leipzig 1857 MDZ München, Internet Archive = Google
  • Erfahrungsresultate aus ärztlichen Studien und ärztlichem Wirken während eines halben Jahrhunderts. Brockhaus, Leipzig 1859 MDZ München
  • Natur und Idee oder das Werdende und sein Gesetz. Eine philosophische Grundlage für die specielle Naturwissenschaft. Wien 1861 MDZ München, Gallica
  • Zur vergleichenden Symbolik zwischen Menschen- und Affen-Skelet. Frommann, Jena 1861 MDZ München
  • Verzeichniss der Cranioskopischen und Chirognomischen Sammlung des Geheimen Rath Dr. C. G. Carus. Blochmann, Dresden 1863 MDZ München
  • Die Lebenskunst nach den Inschriften des Tempels zu Delphi. Türk, Dresden 1863 MDZ München
  • Goethe, dessen Bedeutung für unsere und die kommende Zeit. hiebei 15 kurze, früher gänzlich unbekannte und ungedruckte Parabeln Goethe's. Braumüller, Wien 1863 MDZ München
  • Neuer Atlas der Cranioskopie enthaltend dreissig Tafeln Abbildungen merkwürdiger Todtenmasken und Schädel. UB Heidelberg
  • Ueber den Schädelbau des Philosophen C. Christ. Fr. Krause. Dresden 1865 MDZ München
  • Lebenserinnerungen und Denkwürdigkeiten. 4 Bände, Brockhaus, Leipzig 1865 E-Text bei Zeno
  • Vergleichende Psychologie oder Geschichte der Seele in der Reihenfolge der Thierwelt. Braumüller, Wien 1866 MDZ München

Werke auf Latein

  • Dissertatio sistens specimen biologiae generalis. Tauchnitz, Leipzig 1811 MDZ München
  • Icones sepiarum in litore maris mediterranei collectarum. [ca. 1825] MDZ München

Beteiligungen

  • Heinrich Wilhelm Schulz: Karl Friedrich von Rumohr, sein Leben und seine Schriften. Leipzig 1844 MDZ München
  • Charlotte Rublack: Meine Erfahrungen am Wochenbette. Arnold, Dresden 1845 SLUB Dresden

Handschriften (Auswahl)

  • P̈oetische Lebens-Spiegelungen. - Mscr.Dresd.App.1664 : [Abschr. seiner Dichtungen, 1809 - 1840], 89 Bl., 1840 SLUB Dresden
  • Das Böse, nach seiner organischen Bedingung und seiner Geschichte. Mscr.Dresd.R.52.m,Konvol.1,7<2>, 32 S., 1850 SLUB Dresden

Siehe auch

Literatur

  • Harald Salfellner (Hg.): Mit Feder und Skalpell. Vitalis, Prag 2014, ISBN 978-3-89919-167-7.
  • Carl Gustav Carus. Dresdener Skizzenbuch 1861–1863. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, Ernst von Siemens Kunststiftung (Hg.). Sandstein, Dresden 2013, ISBN 978-3-95498-060-4.
  • Carl Gustav Carus. Wahrnehmung und Konstruktion. Essays. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2009, ISBN 978-3-422-06881-0 (Begleitband zu den Ausstellungen in Dresden und Berlin).
  • Gerd Spitzer: Carl Gustav Carus in der Dresdener Galerie. Sandstein, Dresden 2009, ISBN 978-3-940319-72-2.
  • Angela Böhm: Carus-Album. Die Wiederentdeckung einer Porträtsammlung. Anlässlich der Ausstellung „Bündnis der Freundschaft – das Carus-Album. Eine Porträtsammlung und ihre Geschichte“ in der Städtischen Galerie Dresden vom 25. Juni bis 27. September 2009. Dresden 2009, ISBN 978-3-941843-00-4.
  • Frank Richter: Carl Gustav Carus. Der Malerfreund Caspar David Friedrichs und seine Landschaften. Verlag der Kunst Dresden, Husum 2009, ISBN 978-3-86530-123-9.
  • Volker Fintelmann (Hg.): Carl Gustav Carus: Begründer einer spirituellen Medizin und ihre Bedeutung für das 21. Jahrhundert. Stuttgart/Berlin 2007, ISBN 978-3-932386-78-7.
  • Horst Riedel: Stadtlexikon Leipzig von A bis Z. Pro Leipzig, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 87 f.
  • Stefan Grosche (Hg.): „Zarten Seelen ist gar viel gegönnt.“ Naturwissenschaft und Kunst im Briefwechsel zwischen C. G. Carus und Goethe. Wallstein, Göttingen 2001, ISBN 3-89244-238-X.
  • Stefan Grosche: Lebenskunst und Heilkunde bei C. G. Carus (1789–1869): Anthropologische Medizin in goethescher Weltanschauung. Göttingen 1993 (Inaugural-Dissertation; PDF).
  • Wolfgang Genschorek: Carl Gustav Carus. Arzt – Künstler – Naturforscher. Edition Wötzel, Frankfurt am Main 1989, ISBN 3-925831-06-1.
  • Wolfgang Licht: Leibarzt am sächsischen Königshaus. Taucha 1989, ISBN 3-910074-76-6.
  • Ekkehard Meffert: Carl Gustav Carus. Sein Leben – seine Anschauung von der Erde. Verlag Freies Geistesleben, Stuttgart 1986, ISBN 3-7725-0879-0.
  • Marianne Prause: Carl Gustav Carus. Leben und Werk. Deutscher Kunstverlag, Berlin 1968 (bisher maßgebendes Werkverzeichnis der Malerei, ein neues umfassendes WVZ ist in Vorbereitung).
  • Manfred Schlösser (Hg.): Carl Gustav Carus: „Denkwürdigkeiten aus Europa“. Zu einem Lebensbild zusammengestellt (= Agora. Bd. 17/18), Schröder, Hamburg 1963.
  • Paul Stöcklein: Carl Gustav Carus. Menschen und Völker. Hamburg 1943.

Weblinks

Commons-logo.png Commons: Carl Gustav Carus - Weitere Bilder oder Audiodateien zum Thema
 Wikisource: Carl Gustav Carus – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

  1. Volker Roelcke: Carl Gustav Carus, in: Wolfgang U. Eckart und Christoph Gradmann: Ärzte Lexikon. Von der Antike bis zur Gegenwart, 3. Auflage Springer Berlin Heidelberg 2006, S. 74, ISBN 978-3-540-29584-6 (Print), ISBN 978-3-540-29585-3 (Online).
  2. Gundolf Keil, Werner Gerabek: Carl Gustav Carus und die Heilkunde. Zum 200. Geburtstag des romantischen Naturforschers am 3. Januar 1989. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 7, 1989, S. 236–258.
  3. Sabine Kleine: Der Rapport zwischen tierischem Magnetismus und Hypnotismus. In: Würzburger medizinhistorische Mitteilungen. Band 13, 1995, S. 299–330; hier: S. 312–314.
  4. vgl. dazu: Ekkehard Meffert: Carl Gustav Carus und Brunetto Latini, der Lehrer Dantes, Der Europäer Jg. 4 / Nr. 1 / November 1999
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