Denis Diderot

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Denis Diderot, Gemälde von Louis-Michel van Loo, 1767. Darunter die Unterschrift von Denis Diderot
Signatur

Denis Diderot (* 5. Oktober 1713 in Langres; † 31. Juli 1784 in Paris) war ein französischer Abbé, Schriftsteller, Übersetzer, Philosoph, Aufklärer, Literatur- und Kunsttheoretiker[1], Kunstagent für die russische Zarin Katharina II. und einer der wichtigsten Organisatoren und Autoren der Encyclopédie.

Zusammen mit Jean-Baptiste le Rond d’Alembert war Diderot, der über ein herausragendes universales, laut Voltaire „pantophiles“[2] Wissen verfügte, Herausgeber der großen französischen Encyclopédie, zu der er selbst als Enzyklopädist etwa 6000 von insgesamt 72.000 Artikeln beitrug. Als Autor von Bühnenwerken hatte er großen Anteil am Entstehen des bürgerlichen Dramas. Seine Romane und Erzählungen – zumeist postum erschienen wie La Religieuse, Jacques le fataliste oder Le Neveu de Rameau – leisteten in verschiedener Weise ihren Beitrag zu den großen Themen der Zeit der (französischen) Aufklärung, so zu den Fragen der Selbstbestimmung des Menschen, des Leib-Seele-Problems und des Gegensatzes von Determinismus und Willensfreiheit sowie zur Kritik an der Religion.

In seinen Werken wird eine deutliche Entwicklung von einer theistischen über eine deistische zu einer atheistischen Haltung erkennbar. Doch gibt es auch Hinweise darauf, dass seine materialistischen und atheistischen Vorstellungen schon in den frühen Werken, so z. B. in den Pensées philosophiques (1746),[3] kenntlich werden.[4] Nachgerade lässt sich Diderots Einstellung[5] die sich auf die Erfahrung individueller Sinneseindrücke oder Wahrnehmungen bezieht, in die Kategorie des Begriffs Sensualismus einordnen.[6]

Diderot trat in seinen Spätwerken für die Popularisierung des Geistes der Aufklärung, des Atheismus und gegen den aus seiner Sicht verbreiteten Aberglauben und Bigotterie ein. Diderot und seine Mitstreiter, die philosophes, überließen in ihren Werken nicht mehr den religiösen Institutionen und verschiedensten Agenturen die alleinige Deutungs- und Interpretationshoheit über die Welt und die Wissenschaften. Somit gab es für den Glauben an übernatürliche und irrationale Kräfte im unter aufklärerischen Einfluss stehenden Europa sowie in Nord- und Südamerika weniger Raum.

Im Zentrum des diderotschen Denkens stand das Spannungsfeld – und dies mag auch für andere Denker des 18. Jahrhunderts gelten – zwischen Vernunft und Sensibilität, sens et sensibilité. Vernunft zeichnete sich für Diderot durch die Suche nach wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen und der Überprüfbarkeit der empirisch beobachteten und bewiesenen Fakten aus, ohne dabei in der rein quantitativen Erfassung der Wirklichkeit, in mathematischen Aussagen, verhaftet zu bleiben. In den Jahren 1754 bis 1765 entwickelte er die Lehre von der universellen Sensibilität, sensibilité universelle.

Für Diderot war Naturwissenschaft dadurch charakterisiert, dass sie nicht nach einem Warum fragen, sondern auf die Frage nach dem Wie eine Antwort finden solle. Er beschäftigte sich mit vielen Wissensgebieten, darunter Chemie, Physik, Mathematik, vor allem aber Naturgeschichte sowie Anatomie und Medizin.

Als philosophische Position erarbeitete er sich – so zu erkennen in seinen späteren Werken – eine (undogmatische) materialistische Geisteshaltung. Obgleich Diderot kein Philosoph war, der sich mit „begründungstheoretischen“ Problemen oder systematisierenden, analytischen Reflexionen beschäftigte, zählt er zu den vielfältigsten und innovativsten philosophischen Autoren des 18. Jahrhunderts.

Diderot und seine Weggefährten waren mit ihren aufklärerischen Gedanken und Publikationen gegenüber den vorherrschenden Vorstellungen im Ancien Régime häufig Repressionen ausgesetzt. Seine Erfahrungen mit der Inhaftierung im Jahr 1749 ließen ihn gegenüber weiteren Kontrollen und Überwachungen durch die verschiedenen Agenturen aufmerksam sein, obwohl ihm und den Enzyklopädisten einige Personen aus dem Kreis der Einflussreichen und Herrschenden, so Mme de Pompadour, Mätresse von Ludwig XV., und auch einige Minister, aber vor allem der Chefzensor, Censure royale Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes, insgeheim zur Seite standen. So war den interessierten Zeitgenossen Diderots, die ihn ausschließlich über seine Publikationen kannten, nur eine begrenzte Auswahl an Essays, Romanen, Dramen zugänglich, wohl aber alle seine Beiträge zur Encyclopédie.

Siehe auch

Schriften (Auswahl)

Deutschsprachige Werkausgaben

  • Friedrich Bassenge (Hrsg.): Ästhetische Schriften. 2 Bände. Berlin (DDR) 1967. (Nachdruck Berlin (West) 1984)
  • Hans Hinterhäuser (Hrsg.): Das erzählerische Gesamtwerk von Denis Diderot. Band I-IV. Übertragen von Hans Hinterhäuser, Guido Meister, Raimund Rütten. Propylaen, Berlin 1966.
  • Philosophische Schriften. 2 Bände, hrsg. u. übers. v. Theodor Lücke, Berlin (DDR) 1961 (Nachdruck Berlin (West) 1984).
  • Werner Raupp (Hrsg.): Denis Diderot „Weiß man je, wohin man geht“. Ein Lesebuch. (= Humanismus – neu entdeckt. Band 1). Mit einem Geleitwort von Peter Prange. Diderot Verlag, Rottenburg am Neckar 2008, ISBN 978-3-936088-95-3.
  • Schriften zur Kunst. (= Fundus. Band 157). ausgewählt und mit einem Nachwort von Peter Bexte. Philo & PhiloFineArts, Berlin 2005, ISBN 3-86572-412-4.
  • Philosophische Schriften. Übers. von Theodor Lücke, hrsg. und mit einem Nachwort von Alexander Becker. Suhrkamp, Berlin 2013, ISBN 978-3-518-29684-4.
  • Anette Selg, Rainer Wieland: Diderots Enzyklopädie. mit Kupferstichen aus den Tafelbänden. Die Andere Bibliothek, Berlin 2013, ISBN 978-3-8477-0013-5.

Literatur

Allgemeines

  • Aufklärung und Kritik. Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie. Hrsg. von der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg, Jahrgang 20, Nr. 4, Dezember 2013, ISSN 0945-6627. Schwerpunkt: Denis Diderot zum 300. Geburtstag. Hrsg.: Wulf Kellerwessel, Werner Raupp. – S. 292–312: "Literaturverzeichnis". Zusammengestellt von Reinhard Breymayer und Werner Raupp.[7]
  • Philipp Blom: Das vernünftige Ungeheuer. Diderot, d’Alembert, de Jaucourt und die Große Enzyklopädie. Eichborn, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-8218-4553-8.
  • Philipp Blom: Böse Philosophen: Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung. Hanser, München 2011, ISBN 978-3-446-23648-6.
  • Carol Blum: Diderot: The Virtue of a Philosopher. Viking, New York City 1974, ISBN 0-670-27227-2.
  • Daniel Brewer: The Discourse of Enlightenment in Eighteenth-Century France: Diderot and the Art of Philosophizing. Cambridge University Press, Cambridge 2008, ISBN 978-0-521-03221-6.
  • Sophie Chauveau: Diderot. Le génie débraillé. Gallimard, Paris 2011, ISBN 978-2-07-043745-0.
  • Anne-Marie Chouillet (Hrsg.): Ennemis de Diderot. Klincksieck, Paris 2000, ISBN 2-252-02880-7.
  • Andrew H. Clark: Diderot’s Part. Ashgate Publishing Limited, Farnham 2008, ISBN 978-0-7546-5438-4.
  • Robert Darnton: Glänzende Geschäfte. Die Verbreitung von Diderots Encyclopedie Oder: Wie verkauft man Wissen mit Gewinn? Klaus Wagenbach, Berlin 1993, ISBN 3-8031-3568-0.
  • Herbert Dieckmann : Inventaire du fonds Vandeul et inédits de Diderot. Librairie Droz, Genève 1951.
  • Hans Magnus Enzensberger: Diderots Schatten. Unterhaltungen, Szenen, Essays. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-518-40632-9.
  • Claire Fauvergue: Diderot, lecteur et interprète de Leibniz. Éditions Honoré Champion, Paris 2006, ISBN 2-7453-1402-5.
  • James Fowler: New Essays on Diderot. Cambridge University Press 2011, ISBN 978-0-521-76956-3.
  • Dietrich Harth, Martin Raether (Hrsg.): Denis Diderot oder die Ambivalenz der Aufklärung. Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-277-6.
  • Roger Kempf: Diderot et le roman. Seuil, Paris 1964.
  • Wulf Kellerwessel, Werner Raupp (Hrsg.): Aufklärung und Kritik Schwerpunkt: Denis Diderot zum 300. Geburtstag. In: Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie. 4/2013, 20. Jahrgang ISSN 0945-6627
  • Thomas Knapp, Christopher Pieberl (Hrsg.): Denis Diderot. Aufklärer, Schriftsteller, Philosoph. Löcker, Wien 2016, ISBN 978-3-85409-742-6.
  • Erich Köhler: Vorlesungen zur Geschichte der Französischen Literatur. Herausgegeben von Henning Krauß und Dietmar Rieger. Band 5, 1. Universitätsbibliothek Freiburg 2006, S. 66–116. (PDF)
  • Yann Lafon: Fiktion als Erkenntnistheorie bei Diderot. Zeitschrift für Französische Sprache und Literatur Beiheft 38, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-515-09853-3.
  • John Lough: Essays on the Encyclopédie of Diderot and d’Alembert. Oxford University Press, London/Oxford 1968.
  • Helmut Martens: Denis Diderot und das vergessene Erbe der Aufklärung. Die radikale Aufklärung als Inspiration und Warnung angesichts der Träume der westlichen Zivilisation. August 2014, S. 1–78.
  • Volker Mueller: Denis Diderots Idee vom Ganzen und die Encyclopédie Angelika Lenz, Neu-Isenburg 2013, ISBN 978-3-943624-03-8.
  • John Morley: Diderot and the Encyclopædists. Band 1 von 2, 1886. (online Band 1, The Project Gutenberg) (Reprint: Aeterna, 2011, ISBN 978-1-4444-0984-0.)
  • Denis Diderot: Vier Erzählungen. Mit einem Nachwort von Karl-Heinz Ott. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65468-8.
  • Fernand Paitre: Diderot biologiste. A. Storck, Lyon 1904. (Reprint: Slatkine, Genève 1971).
  • John R. Pannabecker: Representing Mechanical Arts in Diderot’s Encyclopédie. In: Technology and Culture. 39:1 1998, S. 33–73.
  • Madeleine Pinault: Diderot et les illustrateurs de l’Encyclopédie. In: Revue de l’Art. 66, 1984, S. 17–38.
  • Jacques Proust: Diderot, sur la liberté de la presse. Éditions sociales, Paris 1964.
  • Werner Raupp: Denis Diderot In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 25, Bautz, Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-332-7, Sp. 221–288.
  • Werner Raupp: Denis Diderot – Ein funkensprühender Kopf. 100 Gedanken. Ein Mosaik zum 300. Geburtstag des französischen Philosophen. Eingeleitet und ausgewählt von Werner Raupp. Tectum, Marburg an der Lahn 2013, ISBN 978-3-8288-3164-3.
  • Kristin Reichel: Diderots Entwurf einer materialistischen Moral-Philosophie (1745–1754). Methodische Instrumente und poetologische Vermittlung. Königshausen & Neumann, Würzburg 2012, ISBN 978-3-8260-4940-8.
  • Tanja Ridder: Der Begriff der 'Natur' als Fundament von Diderots Begründung des "bürgerlichen Trauerspiels". Grin, München 2010.
  • Karl Rosenkranz: Diderot’s Leben und Werke. F. A. Brockhaus, Leipzig 1866.
  • Marie-Luise Roy: Die Poetik Denis Diderots (= Freiburger Schriften zur Romanischen Philologie. Band 8), Wilhelm Fink, München 1966, OCLC 460199256.
  • Gregor Sauerwald: Die Aporie der Diderot’schen Ästhetik (1745–1781). Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main 1975, ISBN 3-465-01093-0.
  • Charles-Augustin Sainte-Beuve: Literarische Porträts. Übers. und erl. von Rolf Müller, Auswahl und Einleitung von Katharina Scheinfuß. Dieterich, Leipzig 1958; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1958, S. 140–173.
  • Jochen Schlobach (Hrsg.): Denis Diderot. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1992, ISBN 3-534-09097-7.
  • Anette Selg, Rainer Wieland (Hrsg.): Die Welt der Encyclopédie. Eichborn, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-8218-4711-5.
  • Marie Souviron: Diderot, Langres et la religion. Recherches sur Diderot et sur l’Encyclopédie, Année 1988 Volume 4 Numéro 4, S. 7–36.
  • Marian Skrzypek: Diderot. Myśli i Ludzie, Wiedza Powszechna, Warszawa 1982, ISBN 83-214-0270-4.
  • Eric M. Steel: Diderot’s Imagery: A Study of a Literary Personality. Ardent Media, New York 1941.
  • Gerhardt Stenger: Diderot, Le combattant de la liberté. Perrin, Paris 2013, ISBN 978-2-262-03633-1.
  • Lieselotte Steinbrügge: Das moralische Geschlecht. Theorien und literarische Entwürfe über die Natur der Frau in der französischen Aufklärung. Beltz, Weinheim; 2. Auflage. Metzler, Stuttgart 1992, ISBN 3-476-00834-7.
    • engl. Fassung: The Moral Sex. Woman’s nature in the French Enlightment. Oxford University Press, New York 1995, ISBN 0-19-509493-X.
  • Anthony Strugnell: Diderot’s Politics. A study of the evolution of Diderot’s political thought after the encyclopédie. Martinus Nijhoff, The Hague 1973, ISBN 90-247-1540-7.
  • Heidi Denzel de Tirado: Biographische Fiktionen: Das Paradigma Denis Diderot im interkulturellen Vergleich (1765–2005). Königshausen & Neumann, Würzburg 2009, ISBN 978-3-8260-3954-6.
  • Raymond Trousson: Denis Diderot ou le vrai Prométhée. Tallandier, Paris 2005, ISBN 2-84734-151-X.
  • Stephen Werner: Blueprint: A Study of Diderot and the Encyclopédie Plates. Summa Publications, Birmingham AL 1993, ISBN 0-917786-96-3.
  • Ursula Winter: Wissenschaftsmethodologie und Moral. In: D. Harth, M. Raether: Denis Diderot oder die Ambivalenz der Aufklärung, S. 157–184, Königshausen & Neumann, Würzburg 1987, ISBN 3-88479-277-6.
  • Ursula Winter: Der Materialismus bei Diderot. Librairie Droz, Genève 1972, ISBN 2-600-03851-5.
  • Ursula Winter: Zeitreise in die Unendlichkeit des Universums – Leibniz und Diderot zur Struktur des Kosmos. In: TRANS. Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften. No. 16/2005.
  • Ralph-Rainer Wuthenow: Diderot zur Einführung. Junius, Hamburg 1994, ISBN 3-88506-902-4.
  • Recherches sur Diderot et sur l’Encyclopédie. Éditeur: Société Diderot. ISSN online: 1955-2416 ISSN 0769-0886

Biographien

  • Claudia Albert: Denis Diderot. In: Metzler Philosophen Lexikon. J. B. Metzler, Stuttgart/ Weimar 1995, ISBN 3-476-01428-2.
  • Jacques Attali: Diderot ou le bonheur de penser. Fayard, Paris 2012, ISBN 978-2-213-66845-1.
  • Johanna Borek: Denis Diderot. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2000, ISBN 3-499-50447-2.
  • Jean Firges: Denis Diderot: Das philosophische und schriftstellerische Genie der französischen Aufklärung. Sonnenberg, Annweiler 2013, ISBN 978-3-933264-75-6.
  • Philip Nicholas Furbank: Diderot. A critical biography. Secker & Warburg, London 1992, ISBN 0-436-16853-7.
  • Laurent Loty, Eric Vanzieleghem: Esprit de Diderot. Choix de citations. Éditions Hermann, Paris 2013, ISBN 978-2-7056-8475-4.
  • Pierre Lepape: Denis Diderot. Eine Biographie. Campus, Frankfurt am Main 1994, ISBN 3-593-35150-1.
  • Joseph Rosenblum: Denis Diderot. In: Frank N. Magill (Hrsg.): The 17th and 18th Centuries: Dictionary of World Biography. Band 4, Routledge, London 2013, ISBN 978-1-135-92414-0, S. 415–415.
  • Gerhardt Stenger: Diderot. Le combattant de la liberté. Perrin, Paris 2013, ISBN 978-2-262-03633-1.
  • Franco Venturi: La jeunesse de Diderot : 1713–1753. Traduit de l’italien par Juliette Bertrand. Albert Skira, Genève 1939.
  • Arthur McCandless Wilson: Diderot. The Testing Years, 1713–1759. Nabu Press, Baltimore MD 2011, ISBN 978-1-176-04824-9. (Reprint)
  • Arthur McCandless Wilson: Diderot. Oxford University Press, New York 1972, ISBN 0-19-501506-1.

Weblinks

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 Wikisource: Denis Diderot – Quellen und Volltexte (deutsch)
 Wikisource: Denis Diderot – Quellen und Volltexte (français)

Wikisource: Lettres à Sophie Volland. Quellen und Volltexte (französisch)

Einzelnachweise

  1. Diderot, Denis. In: Die Brockhaus Enzyklopädie Online. 2012-01-01. Abgerufen am 2016-07-18.
  2. Gerhard Rudolph: Diderot, Denis. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/ New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 305.
  3. F. Venturi: Jeunesse de Diderot. 1939, S. 12.
  4. U. Winter: Der Materialismus bei Diderot. 1972, S. 8.
  5. Cordula Neis: Anthropologie im Sprachdenken des 18. Jahrhunderts: die Berliner Preisfrage nach dem Ursprung der Sprache (1771). (= Studia linguistica Germanica. Band 67). Walter de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017518-5, S. 63.
  6. Der Begriff „Sensualismus“ war zum ersten Mal 1804 von dem Franzosen Joseph Marie Degérando in seiner Geschichte der Philosophie verwendet worden. Er bezeichnete damit neuzeitliche Erkenntnistheorien, die physisches Empfinden als Ursprung allen Denkens und Handelns auffassten. In der Folge wurde die Bezeichnung „Sensualismus“ als philosophiehistorische Kategorie genutzt und auch auf vergleichbare Sichtweisen antiker Philosophen angewendet. Der Sensualismus ist eine besonders in England im 17. Jahrhundert einflussreiche Geistesströmung der Aufklärung. Davon ausgehend ist er aber auch eine in Frankreich heimische philosophische Richtung.
  7. Digitalisat von S. 1–3 (Titel, Inhalt, Porträt) und S. 14–61 (Streifzug durch Leben und Werk).
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