Großmutterneuron

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Ein Großmutterneuron ist ein hypothetisches Neuron, das im Gehirn eines Menschen (oder anderen Lebewesens) bei der Wahrnehmung eines bestimmten Gegenstands oder einer bestimmten Person, zum Beispiel der Großmutter des Menschen, aktiviert wird. Die These, dass solche Großmutterneuronen existieren, wurde in den 1960er Jahren von Jerome Lettvin aufgestellt und zunächst von den meisten Wissenschaftlern als falsch angesehen. Seit ungefähr 2005 gibt es jedoch einige Studien, die die Existenz von Neuronen belegen, die mit der Wahrnehmung bestimmter Personen (oder auch nur ihres Namens) eng korrespondieren.[1][2][3][4]

Siehe auch

Weblinks

  • Manfred Spitzer: Großmutterneuronen. In: ARD-alpha.de. Bayerischer Rundfunk (BR), 2008-07-29. Archiviert vom Original. Abgerufen am 2014-12-27. (Seite: Hypertext Markup Language (HTML), Video: Flash)

Einzelnachweise

  1. Was denkt sich die Halle-Berry-Nervenzelle?. Psychologie Heute, 2006-06-10. Abgerufen am 2018-03-29.
  2.  Manfred Spitzer: Gott-Gen und Grossmutterneuron. Schattauer Verlag, April 2006, ISBN 3794524985, S. 129ff.
  3. Anna Gosline: Why your brain has a ‘Jennifer Aniston cell. New Scientist, 2005-06-22. Abgerufen am 2018-03-29. (en)
  4. Norbert Lossau: Interview mit Christof Koch: Eine Nervenzelle erkennt Halle Berry. Die Welt, 2005-06-23. Abgerufen am 2018-03-29.


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