Melatonin

Aus AnthroWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel von Melatonin

Melatonin ist ein Hormon, das in der Zirbeldrüse in speziellen neurosekretorischen Zellen, den Pinealozyten, überwiegend nachts aus Serotonin produziert wird, das seinerseits aus der Aminosäure Tryptophan gebildet wird. Licht hemmt die Melatonin-Produktion. Über das Melatonin werden der circadiane Schlaf-Wach-Rhythmus und andere zeitabhängige Rhythmen des Körpers reguliert. Im Winter ist der Melatoninspiegel auch tagsüber erhöht, was zu Müdigkeit, Schlafstörungen und zur sogenannten Winterdepression führen kann. Mangelnder Schlaf kann in der Folge auch die Gedächtnisleistung beeinträchtigen. Das mag u.a. auch daran liegen, dass Melatonin den Hippocampus beeinflusst, der eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung spielt.

Siehe auch


Dieser Artikel basiert (teilweise) auf dem Artikel Melatonin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.