Selbstregulation

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Als Selbstregulation oder Selbststeuerung werden Prozesse bezeichnet, durch die ein (lernfähiges) System, namentlich ein lebendiger Organismus, seine Funktionen selbsttätig ohne Steuerung von außen aufrechtzuerhalten und veränderten Bedingungen anzupassen vermag. In der Medizin spricht man diesbezüglich auch von Autoregulation.

Pädagogik

In den 1970er-Jahren war Selbstregulation auch ein zentrales und heftig diskutiertes Thema in der Pädagogik. Kinder sollten sich gemäß dieses Konzepts weitgehend ohne autoritäre Führung durch Erzieher selbstständig zu freien Individuen entwickeln, ihre individuellen Fähigkeiten entfalten, und sich nicht nach vorgegeben, sondern nach gruppendynamisch entwickelten Regeln in die soziale Gemeinschaft einfügen. Dem Erzieher sollte es dabei nur obliegen, den Schutz des Kindes zu gewährleisten.

Siehe auch