Verbot individuellen Denkens

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Bereits 1916 - also noch vor dem Eintritt Amerikas in den ersten Weltkrieg - formulierte Rudolf Steiner folgende Prophetie: “Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken.” (Lit.:GA 167, S. 98). Damit drückte Rudolf Steiner aus, dass das Gerede von den westlichen Werten und Freiheiten zur Phrase, Konvention und schließlich zur Lüge wird. Denn in Wahrheit wird das individuelle Denken routiniert unterdrückt werden durch ein überbordendes, allherrschend gewordenes Wirtschaftsleben. Die freiheitliche Demokratie der westlichen Welt steht nur zu oft nur noch auf dem Papier - und wird, wie die "WikiLeaks"- und NSA-Abhör-Debatte zeigt, nicht selten durch den Herrschaftsanspruch des "militärisch-industriellen Komplexes" (Noam Chomsky) auf dem Altar des "Common sense" gemeinsamer Werte und Interessen gewissermaßen zu Tode gebracht, d.h. dem Gotte "Mammon" zur Opfergabe gebracht. Hinter vermeintlichem aufgeklärtem Denken, verbergen sich nicht selten regressive Interessen (vgl. z.B. Liberale Anthroposophie).

Neuerdings werden in der Welt der angelsächsischen Politik Maßnahmen betrieben, um neben Pornographie auch esoterische Inhalte vollständig aus dem Internet eliminieren zu können, indem Internetanbieter dazu verpflichtet werden sollen, entsprechende Filter zu schaffen. (Lit.: Simon Reakes, S. 3)

Siehe auch:

Literatur

Weblinks