Lichtwurzel (Dioscorea batatas)

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Lichtwurzel-Blätter mit Brutkörper

Die als Lichtwurzel (lat. Dioscorea batatas; auch: Dioscorea polystachya, Dioscorea divaricata, Dioscorea opposita, chinesische Yamswurzel, Lichtyamswurzel, Brotwurz, Brotfrucht, cinnamon vine (eng.: „Zimtranke“), Shanyao (chinesisch: „Bergmedizin“)) in Deutschland bekannte Pflanze ist eine besondere Art aus der Gattung Dioscorea, die mit bis zu 800 verschiedenen Yams-Arten vorwiegend in den Tropen verbreitet sind.[1][2][3] Die Bezeichnung „Lichtwurzel“ für Dioscorea batatas wurde ursprünglich von Ralf Rösner zur Sicherung der dauerhaften Qualität als geschützer Begriff eingeführt. Die Knolle der Lichtyamswurzel ist ein Wurzelgemüse und stammt ursprünglich aus China. Dort wird sie schon seit Jahrhunderten als Medizinal- und Nahrungspflanze kultiviert.

Allgemeines und Beschreibung

Die Dioscorea batatas wurde in Europa schon um 1840 während der Kraut und Knollenfäule (Phytophtora infestans) als Kartoffelersatz eingeführt. Auf Grund der aufwendigeren Aubaumethoden hat sich die Dioscorea batatas in Europa als Kartoffelersatz bisher jedoch nicht durchsetzen können. In China und Japan ist die Dioscorea batatas als Gemüse weitaus bekannter als in Deutschland.

Die Dioscorea batatas wird von Rudolf Steiner als zeitgemäßes Nahrungsmittel für den Menschen und Alternative zur Kartoffel erwähnt. Die Pflanze soll laut Steiner Lichtäther binden und dem Menschen in seiner Nahrung zur Verfügung stellen können.

Ähnliche Aussagen finden sich auch in der chinesischen Medizin, dort wird beispielsweise berichtet, dass die Dioscorea batatas tonische Eigenschaften besitzt, die den Geist heben sollen, und wenn sie regelmäßig eingenommen wird, hellt sie den Intellekt und fördert die Langlebigkeit. Auch soll sie die Zirkulation der Chi Energie in den Meridianen fördern und stimulieren.

Auch aus schulmedizinischer Sicht weist die Lichtwurzel interessante Inhaltsstoffe auf, so enthält sie unter anderem das Pflanzenhormon Diosgenin, das im Körper in Progesteron umgewandelt werden kann.

Der Vater des jamaikanischen Olympiahelden Usain Bolt teilte der Weltpresse kürzlich mit, das der Erfolg seines Sohnes auf die Yamswurzel zurück zu führen wäre; so viel zum Thema Lichtätherdoping.

Zur Zeit erlebt die Lichtwurzel vor allem in Mitteleuropa eine Renaissance, da entdeckt wurde, dass vor allem die rübengroße Wurzelknolle der Lichtwurzel mit ihrem Lebensströmen den immer weiter fortschreitenden Verhärtungstendenzen im menschlichen Körper entgegenwirken kann. Sie ist daher gerade für Menschen in hochzivilisierten Ländern sehr gesund und belebend. Sie spendet Kraft und fördert das freie Strömen der Lebenskräfte im Körper.

Diese belebende Kraft trägt die Lichtwurzel jedoch nicht grundsätzlich in sich. Versuche haben gezeigt, dass die Art des Anbaus der Lichtwurzel maßgeblich dafür verantwortlich ist, in welchem Umfang die Wurzelknolle der Lichtwurzel zur Belebung der menschlichen Lebenskräfte imstande ist. Es wurde daher der Begriff "Lichtwurzel" geprägt, der für Lebensmittel und Kosmetika stehen soll, die kraftreiche Wurzeln oder Blätter der Lichtwurzel beinhalten und die zum Zwecke der Stärkung der Lebenskräfte des Menschen hergestellt wurden. Dieser Name wurde von mit der Lichtwurzel arbeitenden Menschen auch der Lichtwurzel selbst gegeben, die fortan mit diesem Namen von üblichen Dioscorea batatas unterschieden wird.

Siehe auch

Literatur

  • Ralf Rößner (Hrsg.): Die Lichtwurzel, Rosenblüt Verlag 2013, ISBN 978-3-942697-05-7
  • Tobias und Julia Hartkemeyer: Die Yams Dioscorea batatas: Geschichtliche, botanische, und gesundheitliche Aspekte der Lichtyamswurzel, 3. Auflage, Books on Demand 2019, ISBN 978-3752816822; eBook ASIN B07D7XGWYT (kindle)
  • Jörn Heinlein, Corinna Rix: Die Lichtwurzel- eine botanisch-gärtnerische und ätherische Betrachtung der Dioscorea batatas, Herausgeber ÖkoMetri Institut e.V. 2013 joern-heinlein.de

Weblinks

Videos

Einzelnachweise

<references> [1] [2] [3]

  1. 1,0 1,1 Rafaël Govaerts, P. Wilkin, R. M. K. Saunders: World Checklist of Dioscoreales. Yams and their allies: 1-65. The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew, 2007. In: Rafaël Govaerts (Hrsg.): Dioscorea. In: World Checklist of Selected Plant Families (WCSP) – The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Abgerufen am 20. April 2020.
  2. 2,0 2,1 Chih-chi Ting, Michael G. Gilbert: Dioscoreaceae. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China. Volume 24 – Flagellariaceae through Marantaceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 2000, ISBN 0-915279-83-5. Dioscorea – textgleich online wie gedrucktes Werk.
  3. 3,0 3,1 Arten und Synonyme, Uni Melbourne.