Elektrochemie: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 16. August 2019, 08:32 Uhr

Elektrochemie umfasst mehrere verschiedene Teilgebiete der Chemie. Sie ist zum einen eine Synthesemethode, präparative Elektrochemie oder Elektrolyse oder Elektrosynthese, zum anderen ist sie ein Teilgebiet der Physikalischen Chemie, welches sich mit dem Zusammenhang zwischen elektrischen und chemischen Vorgängen befasst. Weiterhin gibt es elektrochemische Methoden in der Analytischen Chemie. Die Technische Chemie kennt neben großtechnisch angewandten elektrochemischen Synthesemethoden noch die Batterie- und Brennstoffzellentechnik sowie die Galvanotechnik.

Elektrochemische Reaktionen laufen in einer galvanischen Zelle immer als Redoxreaktionen an der Phasengrenze zwischen Elektrode und Elektrolyt ab. Bei der Elektrolyse und dem Aufladen eines Akkumulators wird dabei Energie zugeführt, beim Entladen einer Batterie oder bei Stromentnahme aus einer Brennstoffzelle erhält man elektrische Energie, die bei reversiblen Prozessen der Reaktionsenthalpie entspricht.

Siehe auch

Literatur

  • Peter W. Atkins, Physikalische Chemie, Wiley-VCH, ISBN 3-527-30236-0.
  • C.H. Hamann, W. Vielstich, Elektrochemie, 4. Auflage, Wiley-VCH, Weinheim 2005, ISBN 978-3-527-31068-5.
  • W. Schmickler, Grundlagen der Elektrochemie, Springer 1996.
  • W.D. Luz, E.Zirngiebl: Die Zukunft der Elektrochemie, Chemie in unserer Zeit, 23. Jahrg. 1989, Nr. 5, S. 151–160, ISSN 0009-2851.
  • K. Schwabe, Elektrochemie, Akademie-Verlag, Berlin 1974.
  • G. Kortüm, Lehrbuch der Elektrochemie, 4. Auflage, Verlag Chemie, Weinheim 1966.

Weblinks

 Wiktionary: Elektrochemie – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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