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'''Mischa Pitskhelauri''' (* [[1969]] in [[w:Tiflis|Tiflis]]) ist ein aus [[w:Georgien|Georgien]] stammender [[Künstler]], [[Heilpädagoge]] und [[Anthroposoph]] und als als Seminarleiter und Berater im Bereich [[Bildung]] und [[Erziehung]] tätig.
 
'''Mischa Pitskhelauri''' (* [[1969]] in [[w:Tiflis|Tiflis]]) ist ein aus [[w:Georgien|Georgien]] stammender [[Künstler]], [[Heilpädagoge]] und [[Anthroposoph]] und als als Seminarleiter und Berater im Bereich [[Bildung]] und [[Erziehung]] tätig.

Version vom 4. Dezember 2019, 16:29 Uhr

Mischa Pitskhelauri
Mischa Pitskhelauri: Psychogenes Stilleben III (2013)

Mischa Pitskhelauri (* 1969 in Tiflis) ist ein aus Georgien stammender Künstler, Heilpädagoge und Anthroposoph und als als Seminarleiter und Berater im Bereich Bildung und Erziehung tätig.

Leben und Werk

Mischa Pitskhelauri wurde 1969 in Tiflis/Georgien am südlichen Ufer des Schwarzen Meers geboren. Dort hat er 1997 das Kunststudium an der Staatlichen Akademie der Künste in Tiflis abgeschlossen und wirkte seitdem als freischaffender Künstler.

2001 übersiedelte er mit seiner Familie nach Deutschland. Er arbeitete als Erzieher in Camphill-Lebensgemeinschaften und verband dabei die Bereiche Kunst und Medizin, sowie Erziehung und Pflege.

2007 hat er die staatlich anerkannte Fachschule für Heilpädagogik in Bad-Boll, Baden-Württemberg absolviert. Seitdem arbeitet er als Heilpädagoge in diversen Einrichtungen in Deutschland.

Im Jahr 2013 erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie. Die Suche nach dem Sinn der Arbeit und des Lebens geriet in den Vordergrund. Auflösung kam durch die Auseinandersetzung mit den erkenntnistheoretischen Grundlagen des Daseins. Darauf aufbauend hat Mischa Pitskhelauri 2014 auf der Grundlage des Goetheanismus eine künstlerisch-kontemplative Methode für Problemlösungen entwickelt.

2016 hat er die Seminarleitung an der Waldorflehrerbildungsstäte in Samara/Russland zur Webseitengestaltung inne. Seine erste Publikation über die Erkenntnis-Problematik erscheint 2017 als Buch mit dem Titel „Imaginatives Denken lernen“. Im selben Jahr beginnt eine intensive beratende Tätigkeit für die Waldorfschulen in Osteuropa (Moskau, Sankt-Petersburg, Samara, Tomsk, Sotchi, Tiflis).

2019 erscheint eine weitere Publikation, dieses mal in russischer Sprache, mit dem Titel „Neue Ebene des Denkens. Der Weg vom reflektierenden zum imaginativen Denken“. Darüber hinaus ist Mischa Pitskhelauri als Berater im Bereich Bildung und Erziehung tätig und engagiere sich in der Jugendarbeit.

Schwerpunkte bei der Beratung und seminaristischen Arbeit sind:

  • Betrachtung und Erarbeitung der erkenntnistheoretischen Grundlagen für Organisationen, Arbeitsumfelder, für Lernprozesse und das Alltagsleben.
  • Die Sprache der Kunst „Phänomenologische Betrachtungen der Kunst“
  • Freiheit als Lebensgrundlage. „Philosophie der Freiheit“ von Rudolf Steiner
  • Lernen als Lebensaufgabe. „Allgemeine Menschenkunde“ von Rudolf Steiner
  • Geistige Grundlagen der Waldorfpädagogik
  • Ausbildung der Imaginativen Fähigkeiten

Leitung diverser Kurse am Rudolf Steiner Haus in Berlin. In diesem Rahmen mitbegründet er die Initiative Denk-Bilder, in deren Rahmen die Philosophie der Freiheit von den Studierenden illustriert wird. Mischa Pitskhelauri nahm R. Steiners Aussage wörtlich, wonach dieser 1917 äußerte, den Inhalt seiner Philosophie der Freiheit sehr gerne zeichnen zu wollen[1]. Hundert Jahre später, 2017, motivierte M. Pitskhelauri Menschen europaweit, ihre Imaginationen während der Lektüre zu Papier zu bringen und für das Projekt DENK-BILDER einzureichen.

Mischa Pitskhelauri hält Vorträge und gibt Coachings in den Bereichen: ENTWICKLUNG VERTRAUEN LÖSUNGEN BEGLEITUNG METHODOLOGIE BILDUNG

Weblinks

Kontakt

Mischa Pitskhelauri
Vinetaplatz 2
D 13355 Berlin
Tel.: +49 157 30 40 90 22
Email: farberot@gmail.com

Einzelnachweise

  1. „Ich würde zum Beispiel sehr gerne den Inhalt meiner Philosophie der Freiheit zeichnen. Das ließe sich ganz gut machen. Nur würde man es heute nicht lesen können. Man würde es heute nicht empfinden können, weil man heute auf das Wort dressiert ist.“ (Rudolf Steiner: Graphische Gestaltung und illustrative Kunst, S. 17, Vortrag vom 3.12.1917)