Ohnmacht: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Ohnmacht''' bezeichnet einerseits eine plötzlich auftretende, kurz anhaltende [[Bewusstlosigkeit]], medizinisch '''Synkope''' genannt (von {{ELSalt|συνκοπή}} ''synkopé'' „Zusammenstoßen, Ausstoßen“), die mit einer verminderten [[Blut|Durchblutung]] des [[Gehirn]]s einhergeht. Andererseits ist damit eine starke [[Emotion]] gemeint, die aus einem objektiven Zustand oder dem subjektiven Gefühl der '''Machtlosigkeit''' bzw. [[Wille]]nslähmung in einer gegebenen Situation entspringt. Verbunden damit sind oft [[Angst]], [[Wut]] und [[Frustration]].
 
'''Ohnmacht''' bezeichnet einerseits eine plötzlich auftretende, kurz anhaltende [[Bewusstlosigkeit]], medizinisch '''Synkope''' genannt (von {{ELSalt|συνκοπή}} ''synkopé'' „Zusammenstoßen, Ausstoßen“), die mit einer verminderten [[Blut|Durchblutung]] des [[Gehirn]]s einhergeht. Andererseits ist damit eine starke [[Emotion]] gemeint, die aus einem objektiven Zustand oder dem subjektiven Gefühl der '''Machtlosigkeit''' bzw. [[Wille]]nslähmung in einer gegebenen Situation entspringt. Verbunden damit sind oft [[Angst]], [[Wut]] und [[Frustration]].
  
Im [[Religion|religiösen]] Sinn steht der Ohnmacht des [[Mensch]]en die [[Allmacht]] [[Gott]]es gegenüber. Diese wird aber durch den menschgewordenen [[Christus]] relativiert, der sich durch das [[Mysterium von Golgatha]] in einem Zustand absoluter Ohnmacht in die Hände der Menschen übergeben hat. Damit wurde die Grundlage für die [[Freiheit]] des menschlichen [[Ich]]s geschaffen.
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Im [[Religion|religiösen]] Sinn steht der Ohnmacht des [[Mensch]]en die [[Allmacht]] [[Gott]]es gegenüber. Diese wird aber durch den Mensch gewordenen [[Christus]] relativiert, der sich durch das [[Mysterium von Golgatha]] in einem Zustand absoluter Ohnmacht in die Hände der Menschen übergeben hat. Damit wurde die Grundlage für die [[Freiheit]] des menschlichen [[Ich]]s geschaffen.
  
 
== Siehe auch ==
 
== Siehe auch ==

Aktuelle Version vom 22. März 2020, 11:13 Uhr

Ohnmacht bezeichnet einerseits eine plötzlich auftretende, kurz anhaltende Bewusstlosigkeit, medizinisch Synkope genannt (von griech. συνκοπή synkopé „Zusammenstoßen, Ausstoßen“), die mit einer verminderten Durchblutung des Gehirns einhergeht. Andererseits ist damit eine starke Emotion gemeint, die aus einem objektiven Zustand oder dem subjektiven Gefühl der Machtlosigkeit bzw. Willenslähmung in einer gegebenen Situation entspringt. Verbunden damit sind oft Angst, Wut und Frustration.

Im religiösen Sinn steht der Ohnmacht des Menschen die Allmacht Gottes gegenüber. Diese wird aber durch den Mensch gewordenen Christus relativiert, der sich durch das Mysterium von Golgatha in einem Zustand absoluter Ohnmacht in die Hände der Menschen übergeben hat. Damit wurde die Grundlage für die Freiheit des menschlichen Ichs geschaffen.

Siehe auch